Bewegung hilft dem alternden Gehirn am meisten, wenn man älter oder kaum aktiv ist
Einstufung Moderat — querschnittsanalyse von 4.188 Erwachsenen einer deutschen Kohorte mit Accelerometer-Daten, wobei ein einzelner Messzeitpunkt weder Richtung noch Ursache belegen kann.
- Design
- —
- Teilnehmende
- 4.188
- Dauer
- —
- Finanzierung
- —
Die Studie deutet an, dass der Gehirnnutzen von mehr Bewegung bei bisher sehr inaktiven Menschen am größten sein könnte.
Menschen mittleren und höheren Alters, die sich mehr bewegten, hatten im MRT gesünder aussehende Nervenbahnen. Der Nutzen war aber nicht bei allen gleich: Am größten war er bei Älteren und bei kaum aktiven Personen, und er flachte bei sehr hoher Aktivität ab. Ein Teil des Zusammenhangs lief über Körpergewicht, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit sowie Entzündungswerte. Es war eine Momentaufnahme, also kein Beweis für Ursache und Wirkung.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
Verwandte Studien
Alle StudienCurcumin schützt neurale Stammzellen im Labor vor oxidativem Stress
Curcumin, der gelbe Wirkstoff aus Kurkuma, half im Labor gezüchteten neuralen Stammzellen, oxidativen Stress zu überstehen und förderte…
Muskelgene für natürliche Fitness unterscheiden sich bei alternden Ratten schon vor dem Training
Ratten mit angeborener hoher Ausdauer tragen im Alter ein anderes chemisches Muster auf ihrer Muskel-DNA, noch bevor sie je gelaufen sind.
Vitamin D und aerobes Training jeweils mit geringerem Herzrisiko bei älteren Menschen verbunden
Ältere Menschen mit höheren Vitamin-D-Werten und regelmäßigem aerobem Training hatten seltener eine Häufung von Herz- und…
